Märchenschloss

Wir sind spazieren gegangen und haben uns erinnert. Verschiedene Stationen auf dem Weg haben uns angeregt, den eigenen Gedanken nachzugehen. So gab es zu Beginn einen weiten Ausblick – das Auge schweifen zu lassen tut mir immer gut. An einem knorrigen alten Baum haben wir ausprobiert, wie die Perspektive die Wahrnehmung verändert. Sehe ich nur noch den toten Baum? Oder sehe ich, was dahinter liegt? Oder ist im Vordergrund das eine und im Hintergrund gleichzeitig das andere zu sehen? Der Blick zum Märchenschloss hat uns an Aschenputtel erinnert. Als sie ihre Mutter verlor, bat sie ihren Vater um einen Zweig. Diesen pflanzte sie auf dem Grab der Mutter und goss ihn immer wieder mit ihren Tränen. Daraus entwickelten sich Möglichkeiten, aus denn sie eine neue Zukunft gestalten konnte. Ich finde das sehr ermutigend, dass der Ort der Tränen eine Art Zukunftswerkstatt werden kann. Danke an Sylvia, für diesen Impuls! Beim liebevoll zubereiteten Picknick von Corinna konnten wir uns stärken und sind nach einem Austausch sicherlich in verschiedener Hinsicht mit neuen Perspektiven beschenkt nach Hause gekommen.

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