Vision Board gestalten Workshop am 15.08.2020 // 19 Uhr bei Kathy und Gerrit Pithan

Am kommenden Samstag den 15.08.2020 // 19 Uhr wird es wieder einen Vision-Board-Gestaltungs-Workshop im Garten von Kathy und Gerrit Pithan (Pasternakstr. 9) geben. Mitbringen solltet ihr dazu: Schere, Klebstoff und div. Zeitungen (zum Zerschneiden).

Kathy Pithan gibt Tipps und führt in diesem Workshop Visionboarding als Visualisierungstechnik ein.

Bitte meldet Euch bei Kathy an (kp(at)wertgeschaetzt.de), wenn ihr kommen wollt.

Erster AtemRaum am 16.08.2020 // 15 Uhr im Garten der Atelierwerkstatt am Schwanhof

Wir freuen uns sehr, dass Celina Baldreich wieder den AtemRaum anbietet und das gleich zweimal: am 16.08. // 15 Uhr und am 30.08. // 15 Uhr, beides mal im Garten der Atelierwerkstatt am Schwanhof. Das Thema am 16.08. lautet „Stimm dich darauf ein“ und am 30.08. ist es „Übereinstimmung“.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnehmer*Innen werden gebeten eine Decke zum Sitzen mitzubringen.

ACHTUNG: Aufgrund der geltenden Hygienebestimmungen kann diese Veranstaltung leider nicht drinnen stattfinden und muss bei Regen darum leider ausfallen.

Unterwegs Zuhause am 09.08.2020

Ich lade euch ein am Sonntag ein UnterwegsZuhause für euch selbst zu gestalten! Ich werde den Weg bereits morgens um 9:00  Uhr gehen, wer mag, kann sich gerne anschließen.

Wie findet ihr hin?

Der Beginn liegt an der Straße, die die Orte Cölbe-Schönstadt und Oberrosphe miteinander verbindet. (B 3 Richtung Kassel fahren. Links abbiegen Richtung Schönstadt/Bracht. Kurz darauf wieder links in das Wohngebiet (ihr seid immer noch in Schönstadt). Wenige Meter später fahrt am Ortsrand rechts und folgt dieser kleinen asphaltierten Straße bis in den Wald. Sie führt an Weiden vorbei in den Wald und hat mitten im Wald eine Kreuzung. Dort kann man ganz gut parken und dann den Berg rauf in den Wald laufen (Richtung Stirnhelle)
Der Schotterweg wird nach etwa zweihundert Metern ein weicher angemehmer Waldweg, der sich als Stirnhellen-Wanderweg, auf der Kammhöhe entlang erstreckt. Es gibt dort einige schöne Aussichtspunkte und kleine Rastplätze.

Als Rundweg ist man etwas mehr als eine Stunde unterwegs, mit Pausen entsprechend länger.

Inhaltliche Impulse

Ihr habt euch aus eurem Alltag heraus bewegt:
Nehmt den Wald mit allen Sinnen wahr. Hört den Wind, beobachtet Licht und Farben. Riecht die Waldgerüche. Spürt den weichen Waldboden unter den Füßen, vielleicht barfuß?

An den Aussichtspunkten erzählt einander von einer persönlichen Situation, die euch gerade beschäftigt und schaut, ob sich neue Perspektiven einstellen.

Spürt, was euch in diesem Wald stärkt. Was ihr als angenehm, erholsam empfindet.

Atmet durch, und schaut, wie ihr ein Gefühl für eine passende Dosis von Pausen zurück mit in die Stadt nehmen könnt.

Ich wünsche euch eine gute Zeit! Eure Kathy Pithan

Unterwegs Zuhause am Sonntag den 12.07.2020

Bild: Mirja Wagner

Der Platz, den ich Euch für das nächste Unterwegs Zuhause am Sonntag den 12.07.2020 vorschlagen möchte ist in der Nähe vom Rotenberg (siehe Karte unten). Er befindet sich im ehemaligen Naherholungsgebiet Dammelsberg. Der untere Rundweg ist nach wie vor sicher und gut zu laufen, der obere Berg ist durch umstürzende Bäume gesperrt.

Entlang des Rundweges gibt es eine versteckte, sehr kleine Höhle. Man sieht sie zuerst gar nicht. Sie führt auch nicht tief in den Berg hinein, sondern man steht eigentlich bald vor einer Wand. Als Gedankenanstoß dazu: manchmal möchte man weiter in die Tiefe, neugierig entdecken, aber man findet schneller ein Ende als erhofft. Es geht keinen Schritt weiter in die Richtung, die man eigentlich gehen möchte. Egal wie sehr man sich anstregend: Sackgasse.

Aber es gibt eine Richtung, einen Weg: Umkehren, sich Umdrehen. Dann eröffnet sich ein neuer Weg. Plötzlich ergibt sich eine neue Sicht. Neue Möglichkeiten. Man hat wieder Weite vor sich.

Als Liedempfehlung dazu empfehle ich: „Schritt zurück“ von Samuel Harfst.

Vision-Board gestalten – in der Werkstatt

Photo by June Liu on Unsplash

Wie bereits im Newsletter angekündigt wird morgen der Vision-Board Gestaltungsworkshop um 19 Uhr starten: ABER durch die schlechte Wetterprognose wird er nicht wie geplant im Garten von Kathy und Gerrit Pithan stattfinden, sondern in der Atelierwerkstatt am Schwanhof. Der Einladetext:

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte und viele Bilder erzählen Deine Ziele. Kathy Pithan bietet in diesem Workshop Tipps und zeigt in „Vision Boarding“ als Visualisierungstechnik.
Bitte bringt Zeitschriften (zum Zerschneiden), Schere und Klebstoff mit!

Weiter Denken am 05.07.2020 // 15-18 Uhr in der Wagonhalle

Es ist wieder soweit – die Menschen, die Weiter Raum ausmachen ALSO genau DU – kommen zu einem Weiter Denken zusammen. Nach Art eines World Café wollen wir uns verschiedenen Themen gemeinsam nähern, manches formale besprechen, aber auch einen Blick nach vorn werfen! Herzlich Willkommen in der Wagonhalle am kommenden Sonntag von 15-18 Uhr!

Sonntag 28.06.2020 // 15 Uhr Panta rhei (alles fliesst) – im Atelier |Zwischen den Häusern|

Fotorechte liegen bei dem Veranstalter der Ausstellung

Am kommenden Sonntag, 28. Juni um 15 Uhr laden wir Euch herzlich auf ein Künstlergespräch in die Ausstellung Panta rhei (alles fliesst) in das Atelier IZHI ein.
Ein gutes Stündchen werden sich drei der vier ausstellenden KünstlerInnen mit Euch austauschen, Fragen beantworten und Euch nebenbei durch die Ausstellung führen. Freut Euch auf die Farbenfreude des Wassers, auf eisige Ideen und inspirierende Energie!

Anwesend werden sein: Ursula Eske (Installation), JPG (Film) und Edgar Zieser (Fotografie)

Im Anschluss könnte das Gespräch für diejenigen die wollen, in der Oberstadt bei einer Tasse Kaffee fortgesetzt werden.

Bitte denkt an die Masken!

Anschrift: ATELIER |ZWISCHEN DEN HÄUSERN| Ursula Eske, Zwischenhausen 7-9, 35037 Marburg www.atelier-zh.de

Weiter Raum+ „Nähe und Distanz“ in Action Painting

Die Gruppe bei der Schlussauswertung (Abstände eingehalten, gem. Haushalte sitzen zusammen)

Am vergangenen Sonntag den 21.06.2020 haben sich ca. 25 Personen zu „Weiter Raum+“ im Garten der Atelierwerkstatt am Schwanhof getroffen, um die Themen „Nähe und Distanz“ gemeinsam zu bearbeiten.

An unterschiedlichen Stationen wurden die Themen lebendig – wie z.B. beim gemeinsamen Malen mit einem Pinsel (siehe Bild unten) und vor allem die gemeinsame Arbeit und Weiterarbeit auf einer Leinwand (unter Berücksichtigung der geltenden Kontaktregeln) brachte viele Augenöffner.

Als inhaltlicher Impuls zu „Nähe und Distanz“ dienten Auszüge aus Psalm 139, in dem das Thema „Nähe und Distanz“ interessant umschreiben und ausgeführt ist. Ein schöner Nachmittag mit vielen Begegnungen (im Rahmen der Möglichkeiten) und viel Stoff zum Nachdenken und Weiter bewegen. (Bilder von Björn Wagner/Emilia Wagner)

Sonntag der 21.06.2020 // 15-18 Uhr in der Atelierwerkstatt am Schwanhof: Nähe und Distanz in Action

Photo by Alice Dietrich on Unsplash

Ein besonderes Fest steht an – am kommenden Sonntag wollen wir gemeinsam Nähe und Distanz gestalten. Und das sehr experimentell und farbig: Kathy und Gerrit Pithan nehmen uns mit in die Welt der Farbe und der Aktion – des Action Painting. Es wird bunt und es werden Farben verwandt, die nicht mehr auswaschbar sind – daher bitte UNBEDINGT alte Kleider, Malerkittel, alte Schuhe oder ähnliches anziehen.
Bringt eine Spende für Material und Getränke mit. 

Rückblick Gartengottesdienst im Mai: Willkommensgemeinde sein, Willkommensgemeinde werden

Photo by Jordan McDonald on Unsplash

Ich war eine rebellische Jugendliche. Ich hatte ein Empfinden dafür, dass manches in meiner damaligen Gemeinde nicht zu dem Gott passte, den ich im Laufe meiner Kindheit und Jugendzeit kennengelernt hatte. Mein Gottesbild war in einigen Punkten ein ganz anderes. Ich erlebte ihn als ermutigend und einladend. Es war ein männlich-weibliches Gottesbild. Ein Gegenüber das zärtlich, humorvoll und großzügig auf meine Ängste und Denkschranken reagiert. Ich fühlte mich immer wieder herausgelockt aus meinen Schneckenhaus. Damit weckte Gott Lebensfreude in mir. 

Es gibt in mir eine große Solidarität mit Menschen, die auf der Suche sind nach der eigenen Identität. Ich kenne die Sehnsucht nach einem Partner, einer Partnerin, die heilsame/r Begleiter/in ist. Seelenfreund, Seelenfreundin. Als Single fühlte ich mich sehr unvollständig. Ich bin sehr dankbar für meine zweite Ehe, mit Gerrit. 

Als wir im letzten Sommer meine Einführung als Pastorin im Weiten Raum feierten, bat ich Annika, ein Grußwort von Zwischenraum einzubringen. Wir sind dort als Willkommensgemeinde gelistet. 

Das war in meinen Augen eine gute Chance: direkt bei der Gemeindegründung deutlich zu machen: Ja, willkommen! Hier bist du anerkannt, kannst mitgestalten. Deine gleichgeschlechtliche  Partnerschaft oder deine Sehnsucht danach wird gesehen und gewürdigt. Nicht unter den Teppich gekehrt. Nicht tot geschwiegen. Nicht hinterfragt. Sondern akzeptiert als ein wichtiger Aspekt deiner Persönlichkeit und deiner Biographie.

Bei unserem Gartengottesdienst im Mai haben wir den Film „jung, schwul, gläubig“ zum Thema gemacht und uns ausgetauscht. Über unsere eigene Geschichte mit dem Thema und über folgende Gedanken und Beobachtungen: 

  • Die betroffenen schwulen Männer wirkten authentisch. Sie wirkten, als hätten sie schon viel hinter sich. Sie gingen wertschätzend mit sich und anderen um. Auch die Muslime und Juden in dem Film wirkten transparent und sympathisch. Sie wirkten befreit.
  • Normen und ein gemeinschaftliches Empfinden dafür, was „normal“ ist, kann Sicherheit geben und Stabilität. Es fördert Gewohnheiten und es hat bei technischen Normen auch große Vorteile. Für manche wirkt es aber auch bedrohlich. Und für andere ist Vielfalt normal. 
  • Die Abweichung von der Norm schafft die Möglichkeit zur Entwicklung. Sie braucht Mut, zu sich zu stehen. Es ist für viele ein Verlassen der Komfortzone. Es ist manchmal anstrengend und benötigt Toleranz. Es schenkt Erlaubnis. „Ich darf die sein, die ich bin.“ 
  • Wir äußerten den Wunsch, im Weiten Raum eine Ethik zu formulieren, die Menschen miteinander verbindet, anstatt trennt. Das Stichwort „versöhnte Verschiedenheit“ hat einige von uns inspiriert. Wir merken, Dialog wird hier wichtig. Wir erfahren Akzeptanz als Geschenk und können sie als Geschenk weitergeben. Wir möchten eine Gemeinschaft sein, die offen ist, nicht eng. Eine Ethik, die nicht normativ vorgibt, wie etwas zu sein hat, (du darfst… du darfst nicht…) sondern die beschreibt und reflektiert, wie Werte, Entscheidungen und Handeln miteinander zusammenhängen, kann helfen, sich in individuellen Entscheidungsmomenten an biblischen Werten wie „Liebe“, „Frieden“, „Freiheit“, „Vertrauen“ und „Gerechtigkeit“ zu orientieren. 

Der Gartengottesdienst im Mai zum Thema Homosexualität wurde von homo-, bi- und heterosexuellen Erwachsenen besucht. Die unterschiedlichen Perspektiven trugen zu einem sehr wertvollen Nachmittag bei und bereicherten die Gemeinschaft. Es waren auch ein Kind und zwei Babys dabei. Bei ihnen wird es noch eine Weile dauern, bis sie entdecken, wen sie einmal lieben möchten…