22.10.2018 Zukunftsabend Teil 3 // 19:30 Uhr in der Wagonhalle

 Nachdem wir im zweiten Teil des Zukunftsprozesses wertgeschätzt haben, was für Schätze wir haben und Prioritäten gelegt, wollen wir im 3. Teil nach vorne blicken: was kann gestärkt werden, was kann Neues entstehen? Wir freuen uns auf Deine und Eure guten Gedanken.

22.10.2018 Zukunftsabend Teil 3 // 19:30 Uhr in der Wagonhalle

Unterwegs Zuhause am 23.09.2018 um 15:00 Uhr in Kehna

Christopher Rinke nimmt uns mit an einen inspirierenden Ort: Kehna. (hier findet ihr die Wegbeschreibung) Dort lernen wir die Gedanken kennen hinter dem Projekt, der Rösterei, den Werkstätten. Es gibt leckeren Kaffee und Kuchen vor Ort – und wer feine Bohnen mag: man direkt im Café in Kehna welche kaufen und mitnehmen!

Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht antworte auf diese Mail oder kann unter der Nummer +49(151) 20282589 Björn Wagner kontaktieren.

Zukunftstag am 01. September 2018

Am Samstag haben wir kreativ und mit viel Freude unseren gemeinsamen Nenner formuliert! Christian Rommert von Leitungskunst hat uns dabei wertschätzend Methode und Struktur zur Verfügung gestellt und das Ergebnis kann sich sehen lassen 🙂 wenn du neugierig bist und mitgestalten möchtest, komm doch zu unseren WeiterDenken Abenden am 20 9. und 22.10. 2018 dazu! Da arbeiten wir weiter und unser Team ist offen für neue Weggefährt_Innen.

Ein kleiner Einblick, wie wir am Samstag vorgegangen sind: wir haben Bilder ausgewählt, die etwas davon erzählen, was wir jeweils Gutes von Weiter Raum Marburg erfahren haben und erträumen. Dann haben wir uns Geschichten erzählt, welche besonderen Momente es für uns jeweils in den letzten drei Jahren gab. So kamen wir auf Verben, mit denen wir beschrieben haben, was wir tun. Dann haben wir gesammelt, welche Wirkungen wir erlebt und beobachtet haben. So konnten wir entdecken, was uns ausmacht und verbindet und wo wir unseren gemeinsamen Fokus sehen.

Hier geht´s weiter…

Erinnerungsspaziergang am 26.08. um 15:00 Uhr

Am Sonntag den 26.August ist es wieder soweit: wir laden herzlich ein, sich bei einem kleinen Spaziergang durch den Marburger Schlosspark Zeit zum Gedenken zu nehmen.

Wir treffen uns dafür um 15:00 an der Schlossbrücke (hinter dem Marburger Schloss, zwischen Schlossparkplatz und Schlosspark).

Gemeinsam leiten Sylvia Ritter und Kathy Pithan durch den Nachmittag, haben Impulse für die eigene Wahrnehmung vorbereitet. So kann jede, jeder für sich entdecken und die Eindrucke der Umgebung verbinden sich mit den eigenen Erinnerungen an den lieben Menschen, um den es jeweils geht.

Es wird wie immer Momente geben, in denen man ganz für sich ist, sowie auch Momente des Austausches. Am Ende haben wir wieder ein kleines Picknick, wer etwas mitbringen möchte, kann das gerne tun! Das Ende ist gegen 17 Uhr angemacht.

Zukunftstag „WeiterDenken“ am 1. September 2018

Am 01. September von 10.00-17.30 Uhr laden wir Euch zu einem Zukunftstag ein. Wir wollen die konkrete Zukunft des Weiten Raums in den Blick nehmen, visionieren und neue Ideen aufgreifen.
Auf dieser Reise begleitet uns Christian Rommert (Leitungskunst) . Eingeladen sind alle am Weiten Raum Interessierten! (Ort:  Wagonhalle, im Raum „Alte Kantine 2“)

Bist du dabei? Dann kannst du dich hier anmelden…

Unterwegs Zuhause am 12. August im alten botanischen Garten (Eingang Pilgrimstein)

Unterwegs Zuhause „Baumansichten“
Wir treffen uns am kommenden Sonntag um 15.00 Uhr am Eingang Pilgrimstein des alten botanischen Gartens in Marburg (siehe Karte unten).

Wir wollen während unseres Aufenthalts auch malen – wenn ihr Malmaterial mitbringen wollt ist das sehr willkommen. Papier und Buntstiften sind aber auch vorhanden

Kaffee und Kuchen für ein gemeinsames Picknick im Garten sind immer willkommen. Und Freunde auch!

Wir freuen uns auf Euch!

 

Eine Kirche ohne Kirche?

Das einzige Gebäude, dass wir als Weiter Raum Marburg besitzen, ist ein Zelt. 5×5 Meter und ziemlich grün. Das passt fast überall hin, ist in wenigen Minuten aufgepustet, und kann immer da sein, wo es gebraucht wird. Das drückt etwas aus. Auch wenn wir immer wieder auch in festen Mauern unsere Treffpunkte haben, üben wir uns darin, nicht träge und eingefahren zu werden. Wir glauben: Gott ist immer da, wo die Menschen sind. Nicht allein in festen Gebäuden oder geweihten Orten (das aber sicher auch). Aber dieser Dynamik wollen wir nachspüren. Wollen uns immer wieder auch auf den Weg machen, um Gottes Gegenwart zu entdecken.

Gerade haben wir einen Versuch unternommen, ein paar Räume anzumieten, um dort regelmäßige Angebote zu organisieren. Auf der Zielgeraden hat es dann doch nicht funktioniert. Das war sehr schade und hat uns erstmal kalt erwischt. Aber die Trauer um das Projekt wird verfliegen. Interessanterweise ging es bei unseren letzten Gottesdiensten (in einem unserer Wohnzimmer) um den Exodus, und wofür er auch stehen kann. Und naturgemäß steht Exodus auch für viel Unterwegssein. Als Menschen und als Gemeindegründungsprojekt sind wir herausgefordert, immer in Bewegung zu bleiben. Das werden wir jetzt nochmal neu buchstabieren lernen. Aber was wir sind, sind wir nicht wegen eines Ortes. Anders gesagt: Was meint ihr? Wohin sollte Kirche mal kommen? Wo wäre so ein 5x5m mobiler Hoffnungsort mal angemessen? Wo war Kirche deiner Erfahrung nach noch nie?

Wollen wir sie dort hinbringen? Bist du dabei?

Märchenschloss

Wir sind spazieren gegangen und haben uns erinnert. Verschiedene Stationen auf dem Weg haben uns angeregt, den eigenen Gedanken nachzugehen. So gab es zu Beginn einen weiten Ausblick – das Auge schweifen zu lassen tut mir immer gut. An einem knorrigen alten Baum haben wir ausprobiert, wie die Perspektive die Wahrnehmung verändert. Sehe ich nur noch den toten Baum? Oder sehe ich, was dahinter liegt? Oder ist im Vordergrund das eine und im Hintergrund gleichzeitig das andere zu sehen? Der Blick zum Märchenschloss hat uns an Aschenputtel erinnert. Als sie ihre Mutter verlor, bat sie ihren Vater um einen Zweig. Diesen pflanzte sie auf dem Grab der Mutter und goss ihn immer wieder mit ihren Tränen. Daraus entwickelten sich Möglichkeiten, aus denn sie eine neue Zukunft gestalten konnte. Ich finde das sehr ermutigend, dass der Ort der Tränen eine Art Zukunftswerkstatt werden kann. Danke an Sylvia, für diesen Impuls! Beim liebevoll zubereiteten Picknick von Corinna konnten wir uns stärken und sind nach einem Austausch sicherlich in verschiedener Hinsicht mit neuen Perspektiven beschenkt nach Hause gekommen.

UnterwegsZuhause in Homberg (Ohm)

Das war schon ein ganz besonderes UnterwegsZuhause am vergangenen Sonntag in Homberg (Ohm). Emilia und Kathy haben uns auf eine Reise in die „Vergänglichkeit“ mitgenommen.  Buchstäblich in der Ohm war dann Zeit für eine Zeit des künstlerischen Gestaltens. Mit Papier, Ton oder was immer die Natur sonst bereitstellte, erschufen wir gemeinsam bewusst „Vergängliches“, um dessen Veränderung beobachten zu können. Erst einmal aufgefordert, das Veränderliche und Vergängliche wahrzunehmen, wurde der dreieinhalb Kilometer lange Rundweg zu einer intensiven Entdeckungsreise. Die stillgelegte Eisenbahntrasse, die wir gleich zu Beginn passierten, fiel den Meisten von uns dabei erst bei der Rückkehr auf.

Anderes, wie der vom Regen ausgespülte Weg, ein in die Jahre gekommenes Holzfass, das Vergleichspanorama „Homberg Ohm 1591 und heute“ waren sofort augenscheinlich. Natürlich auch die Felder, die kurz vor der Ernte stehen, während das Heu auf unser späteren Picknickwiese schon gemacht war.

Apropos Picknick: Am leckeren Kuchen, dem Obstsalat und den Windbeuteln konnte man die Vergänglichkeit freilich auch ablesen. Sehr lecker wars. Vielen Dank allen Mitbringenden.

Ein weiteres Highlight des Ausflugs war die Rückkehr an die Ohm, wo wir unsere anfangs gestalteten Kunstwerke erneut in Augenschein nehmen durften, an denen sich inzwischen nicht der Zahn der Zeit, aber das Wasser der Ohm versuchen durfte.

Vielen Dank Emilia und Kathy für einen nachdenklich-fröhlichen Nachmittag.